REISEBERICHT -Januar 2016

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Alex ist glücklich

 

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Die Nachbarinsel

 

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Abendstimmung

 

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Unsere Nachbarn aus der Schweiz, die Manaia, mit Rosetta und Tomaso

 

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So sieht es vom Mast oben aus

 

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Inseln und blaues Wasser

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Ich habe Alex in den Mast gezogen

 

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Das Wasser ist stahlklar und 30°C

 

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Untiefe zwischen den Inseln

 

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Südsee-Flair

 

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Am Riff überschlagen sich die Wellen, hinter dem Riff liegen wir sehr ruhig

 

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Beim Schnorcheln

 

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Alex und Tomaso

 

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Alex der Taucher

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Im Chickenbus nach Colone

 

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In der 2-grössten Einkaufsmole der Welt

 

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Julia kommt am Flughafen an

 

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Julia geht gleich schon am ersten Tag ans Steuer

 

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Die esrten San BLas Inseln

 

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Julia als neue Gallionsfigur

 

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Einen 1,15 m langen Mai-Mai haben wir gefangen

 

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An einem der vielen Badestrände

 

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Viele kleine und grosse Seesterne sehen wir

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Die kleinen Schnorchelversuche

 

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Fische ohne Ende

 

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So schön kann es sein

 

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Wir finden eine kleine verlassene Hütte auf einer Insel

 

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Rudy beim Dingi-fahren

In der San Blas Inselgruppe haben Alex und ich ganz einsam den Silvester mit einem Fondue gefeiert.

 

1.1.2016

Ein neuer schöner Jahresanfang. Die Sonne scheint wieder in vollen Zügen. Trotzdem, wir bleiben liegen wo wir sind und besuchen die umliegenden Inseln. Hier tummeln sich so richtige Touristen, die mit den Lanchas ( lokake Boote mit Aussenbordmotoren) herangekarrt werden. Einige stellen eine Zeltstadt auf in der sie dann die Nacht verbringen. Die Inseln sind auf Touristen getrimmt. Die einheimischen Frauen haben die traditionellen Gewänder an (sind aber trotzdem zT  sehr hässlich), und man stellt die Molas aus Eigenproduktion aus, offeriert Fisch und Hummer als Malzeit. Leider oleigt aber auch viel Müll herum, so dass für mich der Besuch einer solchen Insel doch sehr fragwürdig ist. Wir bestellen Kuna-Brote, die wir dann morgen früh abholen können.
Etwas Schnorcheln am Riff rundet den Tag ab, bis dann Abends Alex mich fürchterlich beim Domino herunterläss.

 

2.1.2016

Nach dem Frühstück holt Alex die Brote ab. Es sind nur ganz kleine Teigteile, die scheinbar im schwimmenden Öl gebacken wurden. Zuerst frieren wir die ein und geniessen noch den Zopf, den Alex für das Neujahrsfrühstück gebacken hatte.

Nach dem Frühstück, noch bei bedecktem Himmel heben wir den Anker und segeln nach Holandaise, da wo es uns so gut gefallen hatte. Mittags ist es soweit und der Anker fällt. Alex ist glücklich, denn hier gefällt es ihm am besten.
Ich kann nicht wie Alex, den ganzen Tag an der Sonne braten und so mache ich mich mit Putzmittel und Eimer auf, das Vorderdeck zu putzen. Es ist noch von unserer Kettenaktion her voller Rost und Schmutz und der muss weg, denn ein versifftes Boot kann ich nicht leiden. Nach einer Stunde ist auch das erledigt und das ganze Vorderschiff strahlt blitzsauber. Beim abendlichen Domino schlage ich mich schon etwas besser.

 

3.1.2016

Ein neuer sonniger Tag beginnt. Da Alex meint, ich sei immer Rastlos, gebe ich ihm Recht und flicke das Verdeck, das an einer Seite eingerissen ist. Alex geht auf die Inseln und sucht Souvenirs, in Form von angeschwemmten Holzteilen. Jedem das Seine.
Gegen Abend kommt die Manaia , ein Boot mit Schweizerflagge in unsere Nähe. Wir hatten schon per Funk gestern kontakt. Sie, Rosetta und Tomaso legen sich in die Nähe vor Anker. Rosetta kommt herüber auf ihrem Kayak und wir halten ein Schwätzchen. Sie möchte gerne mehr wissen über Rio Dulce, wo ich bei Luvin war. Wir verabreden uns für heute Abend bei ihnen zum Bierchen.
In meiner „Unrast“ hole ich die Taucherausrüstung hervor, fülle die Flasche mit neuer Luft, denn seit einem Jahr habe ich die Ausrüstung nicht mehr gebraucht. Es ist dann auch so, dass die Weste bei einigen Teilen Standschäden hat. Einen Teil kann ich reparieren, andere nicht. Ich probiere alles aus und mache einen kleinen Tauchgang ums Schiff herum. Für den Notfall geht’s, aber um wieder richtig zu tauchen muss ich eine neue Weste besorgen, denn beim Tauchen sollte man besser nicht’s riskieren und improvisieren. Ich werde mich dann in Colon oder Panama umschauen und die Ausrüstung ergänzen. Nach dem Nachtessen setzten wir zur Manaia über, und geniessen einen netten Abend mit den Beiden. Um 1000 ist Lichterlöschen. Alex unterhält mich noch eine Weile auf unserer SAMANTHA über seinen Job als Polizist. Es ist schon sehr interessant, was er da alles erlebt und wenn er dann die Szenen mit den Jugos und Türken in deren „Deutsch“ nachäfft treibt es mir die Tränen in die Augen vor Lachen.

 

4.1.2016

Heute will ich endlich die Genua, die am Horn eingerissen ist, nähen. Es hat wenig Wind und somit gelingt das Unternehmen auch recht gut und in weniger als einer Stunde. Gut dass Alex dabei ist, denn alleine hätte ich schon recht Mühe, das Segeltape aufzukleben. Nähen geht dann schon besser, und nach einer Stunde können wir die Genua wieder setzen und einrollen. Happy-Rudy.
Alex hat den Geko gefangen, der schon seit Wochen im vorderen Bad hauste. Liebevoll bringt er ihn hinüber auf die nächste Insel, wo er im 2016 ein neues Leben anfangen soll. Ob er das überlebt, ist ungewiss. Sicherlich wird er dort wie Robinson Crusoe leben, denn wir haben kein Weibchen das wir ihm zur Gründung einer neuen Population mitgeben können.
Um 1600 ist Müllverbrennung, die durch eine Horde Österreicher organisiert wurde. Das Verbrennen des Mülls ist scheinbar nur ein Vorwand zu einer kleinen gemütlichen Beach-Party, denn es wird ganz schön viel Bier dabei konsumiert.
Nach der Müllverbrennung, kehre ich mit Tomaso zurück UFS Boot, wo heute mit ihm und Rosetta Apero angesagt ist. Alex hat dafür herrliche Tips und Kräcker vorbereitet. Es ist gemütlich und schön, bis dann Zeit ist zu Kochen. Nach dem Essen bestaunen wir den unglaublichen Sternenhimmel, der heute wieder einmal absolut klar ist.

 

5.1.2016

Nach dem Frühstück hole ich unsere Nachbarn ab. Sie kommen mit zur Insel mit dem Dorf wo wir schon einmal eingekauft haben. Alex segelt mit uns zwischen allen Untiefen durch bis zum Ankerplatz vor Nagana. Hier können wir einiges einkaufen, finden aber auch wieder nicht alles was auf der einkaufsliste steht. Man erwarte ein grosses Schiff, das die Insel versorgen soll. So heisst es immer noch, wie auch schon vor einer Woche. Am späteren Nachmittag sind wir wieder zurück am Ankerplatz neben der Manaia.

 

6.1.2016

Alex liegt in der Sonne, ich fahre mit dem Dingi zu einem Riff, das schön sein soll. Und es ist schön. Eine grosse Vielfalt an Korallen, Fischen und Farben belohnen die Fahrt.  Nach einer Stunde nbin ich zurück. Um 1730 sind wir bei Rosetta und Tomaso eingeladen. Rosetta hat extra versucht einen Königskuchen zu backen. Für mich hatten die Teile mehr von Semmeln als von einem Süssgebäck. Aber so in der Pampa ist schliesslich alles gut und Alex beisst denn auch  auf den Plastikkönig.
Nach diesem Apéro gibt es ein Raclett. Rosetta hat aus der Schweiz kleine Raclettöfelchen dabei, die mit Rechaudkerzen betrieben werden. Den Käse hat sie in einem Laden am Festland gekauft. Es ist kein orginal Raclettkäse aber sehr gut. Es ist ein gemütlicher schöner Abend der uns in Erinnerung bleiben wird.

 

7.1.2016

In der Früh ist es grau und windig. Keine Lust auf Action. Gegen Mittag reisst es auf und die Sonne strahlt wie üblich. Alex, Tomaso und ich fahren an ein Riff, wo Tomaso letzthin einen Hai gesehen hat. Dort angekommen schmeissen wir uns ins Wasser und suchen. Der Hai ist weg. Mein Versuch vom Innenriff aufs Aussenriff zu gelangen, werde ich von einer Welle erfasst und über die Korallenstöcke gewirbelt. Wegen dem Schaum, den die Wellen verursachen kann ich nichts mehr sehen und werde so böse durch die Mangel gedreht. Gut dass es hier keine Feuerkorallen hat, sonst hätte mein Ausflug böse geendet. So komme ich mit ein paar Kratzern davon, die zwar anfänglich ziemlich beissen, aber dann doch, nach dem Duschen aufhören zu brennen.

 

8.1.2016

Ein Tag, wie jeder andere. Schönes Wetter, warm und das Wasser lädt ein zum Baden.
Mittags fährt ein Luxus-Segelboot ein und wirft den Anker 100 m hinter uns. Es ist ein Traum, ein solches Boot zu sehen, aber für nichts in der Welt möchte ich so ein Leben. 5 Crews sind beschäftigt, das Boot so herzurichten, dass es den Herrschaften passt. Nach einer Weile wird das Dingi zu Wasser gelassen. Das Dingi ist halb so gross wie unsere SAMANTHA. Ein älteres Paar, mit strohhutbedeckten Häuptern setzt sich ins Dingi und 2 Crews fahren die Herrschaften zur nächsten Insel.
Etwas später am Nachmittag kommt ein Kuna-Indianer-Kanoo vorbei und fragt ob wir für die beiden Fischer etwas Wasser hätten. Schnell füllen wir eine Flasche ab, die dankend entgegengenommen wird. Der Ältere der Beiden erklärt, dass er von dem grossen Boot kein Wasser bekommen habe. Da fahren Leute in dieser ärmlichen Gegend mit einem Luxusboot (Kosten etwa 10-12 Milionen) umher und geben den Einheimischen nicht mal Wasser. Bestimmt haben die an Bord einen Wassermacher der 200 l die Stunde produziert!  Welch ein Armutszeugnis, ich bin richtig wütend auf diese Snobs.

 

9.1.2016

Klopf..klopf… klopf.  Rosetta und Tomaso kommen sich  verabschieden. Sie wollen Richtung Westen die Inseln etwas erkunden, melden aber, dass Sie in einer Woche wieder hierher zurückkommen werden. Sie würden sich schon auf’s Wiedersehen freuen. Ich erledige noch einige Kleinigkeiten am Boot während Alex sich noch eine Portion Sonnenbräune auf dem Achterdeck holt. Bald ist es ja vorbei mit dem Geniesserleben und der Alltag holt ihn ein. Abend schlägt er mich noch ganz fürchterlich im Back-Gammon. Hier hat er in den letzten Wochen ein neues Spiel gelernt, und scheut sich nicht mich dauernd zu schlagen. Trotz der Niederlage schlafe ich wunderbar.

 

10.1.2016

Der Wecker rasselt um 0530. Heute ist früh Tagwach und kurzes Frühstück, denn beim ersten Tageslicht wollen wir loslegen u m die gut 60 SM bis Portobello zu segeln. Portobello ist für uns die Bucht, von w aus wir dann nach Colon und Panama gehen. Ich schlage Alex vor dass wir in Portobello ein Restaurant suchen, wo wir wieder einmal Fisch essen können. Es ist lange her seit die letzten tiefgekühlten Fischfilets unseren Gaumen erfreuten. Eigentlich könnte ich hier auch wieder einmal die Angel auslassen, denn das Wasser ist recht sauber. Gesagt getan und nach etwa einer Stunde liegt ein Bonito im Cockpitt. Einm zweiter hat sich im letzten Moment noch von der Angel gerissen. Aber der Eine, der wurde am Abend schön angerichtet auf einem Gemüsebett verzehrt.
Den ganzen Tag segelt Alex wie ein König. Trimmt die Segel bis zum Letzten und holt alles aus der SAMANTHA raus was rauszuholen ist. Ich hocke im Cockpitt und lass es mir gut gehen. Wie geplant, gegen 1700 lassen wir den Anker in der schönen Bucht von Portobello fallen.

 

11.1.2016

Bei einem Halsemanöver gestern ist vermutlich die Genua an der Decksleuchte am vorderen Mast vorbeigeschrammt und hat die Leuchte heruntergeschlagen. Heute bin ich erst dabei mit Hilfe von Epoxymasse und Metallstreifen (Schlauchbride) den defekten Ring zu reparieren und ein fehlendes Stück zu ergänzen. Mittags ist es dann soweit. Alex zieht mich in den Mast hoch wo die Leuchte neu montiert und angeschlossen wird. Oh Wunder… es hat funktioniert. Die Leuchte hält wieder und brennt auch. Nun haben wir genügend Zeit so viel wie nur möglich in Portobello einzukaufen, damit wir morgen nicht so viel aus Colon herkarren müssen. Leider ist auch Portobello nicht ganz in der Zivilisation angekommen, so dass wir nur weniges von meiner Einkaufsliste streichen können.
Wir lernen noch Rainer, ein Deutscher kennen, der sich hier angesiedelt hat und Segel repariert. Rainer kommt kurz auf’s Boot und schaut sich meine Genua an, die an einigen Stellen etwas leddiert ist. Wir vereinbaren, dass ich ihm in 2 Wochen die Genua zur Reparatur gebe, wenn ich dann Julia zurück nach Panama gebracht habe.  In 3 Tagen kommt Julia und wird Alex als SAMANTHA-Bewohner ablösen.
Der Abend hier ist total ruhig und ich wache Nachts auf und bin ganz verwirrt, weil ich nicht mehr das Gefühl habe auf dem Wasser zu sein. Es ist ruhig und Windstill, so dass man meinen könnte man würde in einem Hotelzimmer schlafen.

 

12.1.2016

Gegen 0800 legen wir mit dem Dingi ab. Ziel ist das Dorf und dort die Busstation. Wir sind mit Rucksäcken bestückt und wollen nach Colon zum Grosseinkauf. Alex kommt mit um zu Helfen, obwohl, wie er sagt, Einkaufen hasst. Die Busfahrt in diesem lokalen , total farbig geschmückten Bus, (man nennt die Chickenbus), ist ein Erlebnis der besonderen Art und kostet für  eine gute Stunde 1,6 USD.
In Colon zeigt eine MItfahrerin uns den Supermarkt und organisiert danach für uns auch noch das Taxi für die Rückfahrt, denn mit all dem Gepäck können wir uns schlecht in den Chickenbus zwängen.
Fast alles auf der Liste konnte ich hier finden und mit vollem Kofferraum fährt uns Carlos zurück zu unserem Dingi. Danach muss ich alles im Boot verstauen, das viele Fleisch in Portionen aufteilen und im Tiefkühler einlagern. Das Gemüse wird blanchiert und ebenfalls in Portionen eingefroren
Zufällig bin ich heute auf Skype online und kann eine halbe Stunde mit meinem Frauchen zu Hause schwatzen. Es wurde auch Zeit, nach fast 6 Wochen ohne ihre liebe Stimme zu hören!
Morgen ist für mich Arbeitstag. Das Boot hat einen Durchgang mit Putztmittel und Lappen notwendig, dann ist auch noch die Wäsche zu waschen. Übermorgen, am 14.Januar, nach 7 Wochen Gemeinsamkeit und viel Erlebtem gilt es für Alex wieder ernst. Die Heimat, die Freundin und der Job rufen. Von Panama fliegt er über Guatemala, Atlanta und Amsterdam zurück  nach Zürich.
Es war eine schöne Zeit mit Alex, und wir haben viel gelacht und erlebt auf der ganzen Strecke von Guatemala bis San Blas. Da Alex gerne segelt und weniger Gelegenheit hat als ich, konnte ich ihm all die Zeit das Ruder überlassen und mich zurücklehnen. Ab sofort wird sich das ändern und ich muss dann wohl wieder ans Steuer.

 

13.1.2016

Mit Alex machen wir das Boot sauber. Er packt seine Tasche und am Abend gehen wir zu Captain-Jack das dort bekannte Thai-Curry zu essen. Es ist sehr lecker. Danach halten wir noch bei Rainer beim Bierchen ein Schwätzchen bevor dann die Reise im Dunkeln bei der SAMANTHA endet.

 

14.1.2016

Mit dem Chicken-Bus nach Sabatin, dort wird umgestiegen auf den Express-Bus nach Panama. Den ganzen Weg stehen wir im Express-Bus, denn der war eigentlich schon voll als er von Colon her kam.
Im Albrook-Center, der weltweit zweitgrössten Einkaufsmeile mit 1500 Läden ist Endstation und Alex und ich trennen uns. Er nimmt ein Taxi zu seinem Hotel, ich schlendere durch die Läden und kaufe ein paar Shorts. Ich staune nicht schlecht, als mir der Verkäufer eine Grösse 36 bringt. Aber, beim Anprobieren merke ich, dass diese passt. Entweder habe ich abgenommen oder die haben hier eine andere Messeinheit. In einem Diving-Shop kaufe ich eine neue Tauchweste, denn die alte ist nicht mehr in Ordnung. Wenn ich schon alleine Tauchen muss, dann sollte ich ja keine zusätzlichen Risiken eingehen, so denkt der alte Mann !
Im Supermarkt hole ich noch all die Sachen die ich in Colon nicht gefunden habe. Vollbepackt fahre ich dann mit dem Taxi zu Hotel, wo Alex auf mich wartet. Hier habe ich gutes Wifi und kann die Homepage reparieren und hochladen. Nach 2 Stunden ist es geschafft. Ein kurzer und bündiger  Abschied von Alex und zum Flughafen geht’s.  Lange Abschiedszenen sind weder mein noch Alex’s Ding. In sieben Wochen haben wir eine schöne Tour gemacht, viel gelacht und gut gegessen. Aber eben, alles hat ein Ende. Er muss zurück an die Arbeit und ich werde mit Julia noch zwei weitere Wochen San Blas geniessen. Scheinbar bin ich etwas nervös, denn ich vergesse das Ladekabel für den PC einzupacken.
Am Flughafen warte ich 1 ½ Stunden bis dann endlich die junge Dame in Erscheinung tritt.
Es ist bereits dunkel draussen. Ich habe bedenken, dass wir Portobello noch mit dem Chicken-Bus erreichen können um diese Zeit, so verhandle ich mit einem Taxifahrer , der uns dann direkt nach Portobello bringt.
Hier treffen wir noch auf Rainer und Birgitte, Sam und Margot, mit denen wir noch ein gemütliches Schwätzchen halten und ein Bierchen geniessen.
Für Juli ist bereits die Nachtfahrt mit dem Dingi, hinaus zur SAMANTHA, ein erstes Erlebnis.
Grosse Augen macht sie schon, als sie dann die SAMANTHA betritt. Sie hatte keine Vorstellung, wie das auf einem Segelboot aussieht und wie gross und geräumig alles ist.
nach einer kurzen Einweisung gehen wir beide schlafen.

 

15.1.2016

Es ist erst 0730 als Julia bereits aus Ihrer Koje auftaucht. Zwar hat sie gut geschlafen in der Vorderkabine, aber es ist halt doch alles etwas anders als zu Hause.
Nach dem Frühstück wird Julia erst einmal richtig über das Boot und das Bootsleben instruiert, dann fahren wir nach Portobello wo wir 2 weitere Kleinmärkte finden und durchstöbern. Wichtiges finden wir aber nicht. Auf der Rückfahrt werden wir noch so richtig Verregnet, denn eine grosse graue Wolke entlädt sich, kurz bevor wir am Boot sind.
Nun heisst es Anker hoch und Fahrt nach Isla Linton, die nächste Bucht, nur 12 SM entfernt.
Julia sollte das Steuer übernehmen, konnte aber nicht lange mithalten. Ihr wurde schlecht, weil sie sich so sehr auf die Geräte und die Karte konzentrierte. In der Bucht angekommen, legen wir den Anker etwas abseits von dem grossen Gedränge vor einer Marina. Gunter, der Österreicher (Musa) kommt noch mit dem Dingi vorbei um guten Tag zu sagen.
Julia geht es gut an Bord. Sie fühlt sich sofort wohl, kann sich aber erst einmal noch nicht unter Deck aufhalten, da wird es ihr noch kurrlig.
Am Abend klart der Himmel auf und wir geniessen einen wunderschönen Sternenhimmel.

 

16.1.2016

Eigentlich wollten wir schon um 0600 aufstehen, aber aus welchen Gründen auch immer, klingelt mein Wecker erst um 0700. Auch Julia hat aus Ihrer Koje keine Lebenszeichen gegeben.
Nun aber los, denn wir haben eine etwa 10-stündige Fahrt vor uns um das Ziel, die Hollandaise vor Dunkelheit zu erreichen.
Erst geht es Gegenan mit Motor, dann am Kap können wir auf einen Amwind-Kurs gehen und die Segel setzen. Julia ist begeistert von dem Ritt über die 2-3 Meter hohen Wellen.  Nach einigen Meilen drehen wir auf einen Raum-Wind-Kurs und die SAMANTHA geht ab wie’s Lottchen. Nun steigert sich die Begeisterung bei Julchen noch mehr.
Mitten in der Fahrt, rattert die Fischerrute. Ein grösseres Tier muss da dran hängen. Schliesslich ziehe ich einen 1,15m langen und 5 Kg schweren Mai-Mai an Bord. Leider geht dabei mein Fischerhaken baden und verschwindet in der Tiefe. Julia ist so aufgeregt, dass sie nach der Aktion sich hinlegen muss, denn es ist ihr etwas unwohl geworden. Nach ein paar Minuten aber ist sie wieder voll da und erfreut sich der zügigen Fahrt.
Wie geplant erreichen wir unseren Ankerplatz bei den Hollandaise ( im Swimmingpool) rechtzeitig vor dem Einnachten.
Nach dem Abendessen, das wir draussen im Cockpitt einnehmen, wird eine erste Partie Back-Gammon gespielt, wobei es sich herausstellt, dass ich mir einen harten Gegner an Bord geholt habe.

 

17.1.2016

Heute wird Julia gestresst. Schnorcheln ist auf dem Tagesprogramm. Bereits im knietiefen Wasser sieht sie schon grosse Fische und will erst gar nicht weiter. Dann aber, nach einer ersten Anlaufphase können wir dann doch noch um einige Korllenköpfe schwimmen, wobei ich ihr versprechen muss, ganz in ihrer Nähe zu bleiben. Wenn sie gewusst hätte, dass mir das usch recht ist, denn so könnte ich sie ja direkt dem grossen bösen Hai zum Fressen hinhalten und so meine eigene Haut schonen !

 

18.1.2016

Erste Aufgabe heute ist, den Dingimotor zu flicken, denn die Schraube ist wieder lose.
Nachmittags kommen die MUKTUK und später auch die MANAIA neben uns zum Ankern.
Julchen und ich rudern nachmittags gegen Wind und Wellen an eine Insel, wo wir tolle Photos schiessen und im seichten Wasser baden. Es ist einfach ein tolles Leben und für Julia ein ungeahntes Erlebnis mit allerhöchstem Entspannungseffekt. Sie muss allerdings am Abend einen leichten Sonnenbrand behandeln, den sie eingefangen hat, trotz Sonnencrème Stärke 50.

 

19.1.2016

Mit repariertem  Dingimotor explorieren wir heute eine weitere Insel mit langen hellen Sandstränden und richtigem Südseeflair.
So richtig das Leben geniessen ist unser Motto.
Späten Nachmittag beginnen wir mit der Zubereitung des Abendessens. Wir haben Birgitte und Andreas (Muktuk) und Rosetta und Tomso (Manaia) eingeladen. Pünktlich um 1730 kommen sie angefahren zum Apéro. (Campari-Orange) und Popkorn.
Später servieren wir zur Vorspeise je einen Teller Tomaten-Mozzarella und als Hauptgang  gibt es den Mai-Mai an einer Butter-Senf-Sauce mit Salzkartoffeln, garniert mit einem „Julia-Salat“.
Für’s Dessert habe ich Griesköpfli gemacht, die ebenfalls gut ankommen.
Das Dinner ist ein voller Erfolg und der Abend sehr schön mit den Vieren.
Die Manaia wird Morgen weiterziehen gegen Westen und die Muktuk  wird in 3-4 Tagen ebenfalls auf Tour gehen. So werden wir uns kaum wiedersehen, weil ausser mir keiner von denen auf der Barfussroute weiterzieht. Das ist halt das Seglerleben. Nette Leute treffen, und dann Abschied nehmen.

 

20.1.2016

Wie bereits nun schon 2x streikt die Wasserpumpe morgens, als ich Duschen will. Da ich aber den Fehler lokalisiert habe, können wir beide doch die Morgentoilette erledigen. Julia kommt aber erst aus ihrer Koje gekrochen wenn ich den Generator angemacht habe.
Heute ist „Rudy’s kleine Werkstätte“ geöffnet. Der defekte Schalter für die Wassderpumpe wird ausgetauscht, der nicht mehr sich drehende Kopfteil beim Staubsauger wird wieder in Gang gebracht, ein gebrochenes Schloss bei der Gläserschublade wird geflickt und der von Julia kaputt gemachte Korkenzieher wird geklebt. Julia näht die Risse an meinem speziellen Einkaufsrucksack und ein bei einer Tasse abgebrochener Henkel ist dann auch wieder an seinem Platz.
Nachmittags ist wieder Insel-Erkundung angesagt, obwohl das Wetter heute nicht so richtig mitspielt.
Bei der nachmittäglichen Ausfahrt lerne ich Juia das Dingifahren, dafür schlägt sie mich abends zum Dank fürchterlich beim Back-Gammon.

 

21.1.2016

Erst ein gutes Frühstück mit Speck und Eiern, dann wird der Anker gehoben und wir nehmen Kurs auf Nagana, wo wir versuchen werden etwas einzukaufen. Die Fahrt mit super Wind  dauert ungefähr 2 Stunden. Julia ist etwas enttäuscht von diesem Ort, weil überall der Müll schwimmt. Das Einkaufen war auch nicht so der Hit. 4 kg Mehl und 500gr Trockenhefe sowie 5 Liter Rotwein, ein paar Zwiebeln und Tomaten sind dann unsere Ausbeute. Das Benzin im Dingi-Tank wird ebenfalls aufgefüllt, dann Segeln wir zur Coco Banderas, wo es so schön zum Schnorcheln sein soll. An diesem Platz ist es recht wackelig und das Schnorcheln war auch so lala, dafür haben wir für uns ein superschönes Inselchen gefunden, das wir Julia-Rudy-Insel getauft haben. Hier gibt es Motive zu Fotografieren !
Leider steigt meine kleine Kamera aus, als ich sie Unterwasser benutze. Es steht zwar drauf, dass sie bis 10 m Wassertiefe dicht sei, aber bereits bei 50 cm gibt sie den Geist auf.

 

22.1.2016

Der Tag ist sonnig und heiss. Wir baden, schnorcheln und geniessen die schöne Welt.

 

23.21.2016

Nach dem Frühstück legen wir los und steuern die Lemmon Cays an. Hier machen wir einen kurzen Stop, damit Julia bei den Einheimischen ein typisches Perlenkettchen kaufen kann. Shark, der Häuptling dort fragt mich, ob Julia meine Frau sei. Ich kläre ihn dann auf, dass Julia die Tochter von Brigitte, einer Familienfreundin (seelig) ist und meine Frau die Patentante von Lara, der Tochter von Julia ist. Darauf meint er dann lächelnd, Julia wäre doch etwas jung für mich, womit er ja Recht hat.
Eine tolle Segelfahrt mit Wind querab bleibt uns dann bis zurück zu unserem Platz im Swimming-Pool.
Hier angekommen, staunen wir über die Unmenge von Booten  die hier vor Anker liegen. Bei näherem Hinschauen entdecken wir, dass es sich dabei um die ARC-Worldtour handelt. Das ist eine Gruppe von Seglern, die sich einer Flottilie anschliessen und so gemeinsam in ca 3 Jahren um die Welt segeln. Ganz praktisch für solche die nicht so erfahren sind, oder eben gerne in Gruppen reisen. Wir zählen ca 20 Boote führen diese spezielle Flagge, die sie auszeichnet mit von der Partie zu sein.
Nichts für mich !

 

24.1.2016

Gestern Abend konnten wir den wunderschönen Vollmond geniessen, danach hat der Wind aufgefrischt und es wurde ganz schön unruhig. 4x bin ich nachts aufgestanden und habe kontrolliert ob der Anker hält. Schliesslich setzte ich eine Ankerwache auf dem Plotter, so dass ich etwas ruhiger schlafen konnte.
Zum Frühstück gibt es Butterzopf. Alex hatte mir eine Packung Zopfmischung da gelassen.
Draussen ist es erst einmal grau. Ich arbeite am PC, und ziehe die Bilder von der Karte aus dem defekten Fotoapparat auf den PC. Es wäre ja schade um die vielen schönen Bilder. Gott sei Dank gelingt die Übung und die Bilder sind gerettet.
Juli beendet ihre Arbeit am Rucksack und ich erledige noch einige Kleinigkeiten die ich auf der Todo-Liste notiert habe.
Draussen fährt einer nach dem anderen von der Flottille an uns vorbei. Es schein so, dass der Chef zum Aufbruch geblasen hat .

 

25.1.2016

Heute wollten wir eigentlich nochmals richtig Schnorcheln. Julia war bereit auch am Riff die Unterwasserwelt zu erkunden. Als wir dann aber am Riff angekommen sind verlässt sie der Mut und wir gehen in seichteres Gewässer. Hier erleben wir, wie man inmitten von hunderttausenden von Fischen, die in einem riesigen Schwarm sich tummeln, schwimmen kann. Ich habe noch nie so viele Fische der gleichen Sorte an einem Ort gesehen und bin beeindruckt. Leider will Julia auch an einer anderen Stelle nicht mehr ins Wasser, so dass wir die Übung frühzeitig abbrechen. Bei einem Katamaran, der neben uns geankert hat uund eine Schweizer Fahne trägt halten wir an, begrüssen Claudio und Janin und werden prompt zu einem Drink eingeladen. Nach einem netten Schwätzchen geht’s zurück auf die SAMANTHA, wo wir eine harte Partie Back-Gammon ausfechten.

 

26.1.2016

0600 Tagwache, 0700 Anker hoch. Schöne Fahrt mit Wind querab Richtung Portobello. Hier landen wir pünktlich vor dem Einnachten, nach 11 Stunden herrlichem Segeln. Bei Wind Querab setzen wir auch die Besanfock. Hierbei zeigt es sich, wie prktisch es ist, jemanden an Bord zu haben, der helfen kann. Julia gefällt es, sich von den Wellen schaukeln zu lassen. Wir haben auch noch das Glück, eine ganze Truppe Delfine zu betrachten und zu filmen.
Nach einem einfachen Nachtessen kämpfen wir noch um den Sieg beim Back-Gammon. Julia bringt mich dabei wirklich zum Schwitzen.
In der Bucht ist es total ruhig, wir gehen früh schlafen, denn die Fahrt hierher hat schon recht müde gemacht.

 

27.1.2016

Irgend mal am Vormittag kommt ein Dingi mit einem Paar angerauscht. Ich glaube es nicht, es sind Christoph und Sandra von der Solo. Das letzte Mal haben wir uns im Dezember in der Marigo-Bay zufällig getroffen, nun liegen sie direkt neben uns hier in Portobello. Schwätzchen und ein kleiner Drink, dann verabreden wir uns für 1700 zum Apéro auf der Solo.
In den Chinesenläden in Dorf stöbern wir über eine Stunde umher und finden die meisten Sachen, die ich auf meiner  Einkaufsliste stehen habe.
Um 1700 sind wir beim Apéro und danach fahren wir zu Captain Jack zum Curry-Essen. Es ist lecker, wi letztes Mal. Dann ab, zur SAMANTHA, eine letzte Nacht für Julia auf dem Boot.

 

28.1.2016

0600 klingelt der Wecker. Frühstück und ab ins Dingi, mit allem Gepäck.
0710 steigen wir in den Chickenbus in Richtung Panama. In Sabatin wechseln wir in den Express-Bus, wo wir nur noch auf den Eingangsstufen ein Plätzchen zum Sitzen finden.
Im Albrook-Center suche ich krampfhaft nach einem Sony-Shop um die Batterie für den Fotoapparat zu kaufen. Eine Stunde wandern wir von einem Laden zum Andern, ohne jedoch eine Batterie zu finden. In Panama gibt es keine Batterie für einen Sony-Fotoapparat !
Mit dem Taxi fahren wir dann nach Miraflores, wo wir die interessante Schleuse und Museum besuchen.  Nach einer guten Stunde nimmt uns der Taxifahrer wieder auf und fährt uns zum Hotel, wo ich das letzte Mal das PC-Kabel habe liegen gelassen. Freundlicherweise darf ich hier auch noch das Wifi benutzen um alles zu aktualisieren. Schliesslich habe ich im Rucksack, den grossen, PC, den kleinen PC und das I-Pad mitgeschleppt.
Um 1530 dann ist es soweit, ich verabschiede mich am Flughafen von Julia und wünsche ihr gute Heimreise. Es war eine wunderschöne Zeit und Julia war eine ideale Mitseglerin, bis auf‘s Schnorcheln hat alles super geklappt und wir hatte viel Spass. Dass sie auch noch Meertauglich ist, war noch das Sahnehäubchen obendrauf.

 

29.1.2016

Ein ruhiger Tag. Seit langen sitze ich alleine am Frühstückstisch, ein komisches Gefühl, und doch irgendwie auch schön, eine totale Freiheit zu geniessen.
Meine Freiheit sagt mir, dass ich einige Kleinigkeiten endlich erledigen soll. Da ist der Tiefkühler, der nicht gut riecht und enteist werden muss. Da ist der Unterliekstreckermotor, der nur arbeitet wenn man mit der Winschkurbel dagegenhaut. (das ist schwierig, wenn ich alleine bin, denn wie soll ich im Cockpitt den Schalter bedienen und gleichzeitig vorne beim Mast klopfen ?)
Es ist eine Kohle im Motor, die klemmt. Schnell ist das behoben. Bagskisten säubern und sonst noch einige Kleinigkeiten werden erledigt.
Es gelingt auch , mit meinem Frauchen zu Skypen, etwas was meiner Seele stehts gut tut.
Dann fahre ich an Land, und kaufe beim Chinesen einen kleinen Handspiegel, denn seit keine Frau mehr an Bord ist gibt es keinen solchen mehr auf der SAMANTHA. Brauchen tue ich diesen, weil ich im Fuss einen Splitter habe, aber den ohne Spiegel nicht sehen kann und somit eine Operation nicht möglich ist. Schliesslich war ich nie im Ballett und kann meine Fussohle nicht im Spiegel über dem Waschtisch betrachten, vergessen, noch eine OP durchführen.
Dank dem Spiegelein ist dann auch bald der Splitter nicht mehr in meinem Fuss, sondern im Mülleimer.
Zum Abendessen, das ich auch wieder alleine im Cockpitt geniesse, gibt es noch den Rest des Mai-Mai, der wieder so lecker ist wie damals mit den Bekannten.

 

30.1.2016

Elf Stunden Schlaf, das ist mehr wie genug !
Nachts hat es 2 x tüchtig geregnet, aber in der Früh scheint die Sonne und es windet , eine ideale Situation um zu waschen
Sowie der Generator anläuft, wird gewaschen. Zwei Maschinen sind es. Während der Stunde wo die eine wäscht, trocknet draussen bereits die Andere, obwohl 65% Luftfeuchtigkeit doch recht viel sind, bei 33,5°C Wärme.
Am Abend ist Live-Musik im Casa Vela angesagt. Dort werde ich hingehen und ein Bierchen genehmigen.
Das Casa Vela , mit Birgitte (Aus Deutschland) ist eine zentrale Anlaufstelle hier. Birgitte weiss alles und ist auch immer bereit einem weiterzuhelfen. Rainer ist der Segelmacher, der dann meine Genua reparieren wird.
Bei Birgitte trifft "man" sich, tauscht Wissenswertes aus und trinkt oder iss etwas. Vorteil ist, dass hier die Verlausten keinen Zutritt haben.

Mein Aufruf für eine Person zum Mitsegeln durch die Südsee hat noch kein Echo gefunden, es ist noch offen.

Wer Träume hat, sollte Diese leben,denn nur gelebte Träume werden wahr. Erlebtes kann einem keiner nehmen und es bleibt bis am Ende des Lebens eine Bereicherung, obwohl Manches nur eine ganz kleine Zeitspanne in einem langen Leben ist. (eine Weisheit von Rudy)

 

31.1.2016

Keine besonderen Vorkomnisse. Faulenzertag und ausser etwas Putzen nichts gemacht.