REISEBERICHT - Mai 2015

1.5.15

1. Mai. Hier in Jamaica gibt es keine Feiern und keine Krawalle. Tag der Arbeit wird nicht gefeiert, wozu auch, die meisten hier haben eh keine Arbeit. Es gibt hier viele Arme, die, wenn sie Arbeit haben, für 1 USD arbeiten und auch viele Reiche, die sich Häuser von 1/2 Million kaufen oder bauen. Die Mittelschicht besteht kaum. Es gibt einige grössere Industrieen und etwas Landwirtschaft (vorallem Zuckerrohr), aber ein Hauptzweig ist der Tourismus. Es hat im Nord-Westen viele Ferienresorts und die sind recht schön

Ingrid holt mich um 0800 ab und wir fahren los. Zuerst queren wir die Stadt Kingston. Es gibt da nicht viel, was meine Aufmerksamkeit regt. Einige grössere Bürobauten und viele alte, renovierte Häuser. Alles ist wie ein Schachbrett ausgelegt. Man könnte die Stadt mit einer etwas ärmlicheren europäischen Stadt vergleichen.
Dann fahren wir in die Berge. Die Strasse ist grösstenteils ein Schotterweg mit vielen, tiefen Schlaglöchern. Oben auf den Hügeln finden wir eine Militärgarnison, die noch von den Engländern gegründet wurde. Danach kommen wir in das Gebiet der "Blue Montains". Das ist die Kaffegegend. Hier wir der weitbekannte jamaikanische Kaffee angebaut. Man bietet mir in einem Strassenladen, diesen zum Kauf an. Ich verzichte aber, denn umgerechnet kostet das Kilo sage und schreibe 100 CHF. Japan ist mit 80% der grösste Abnehmer von Jamaica-Kaffee.
Weiter gehts, den Berg hinunter Richtung Nordküste. Hier durchqueren wir ein wunderschönes Tal. Die Natur ist hier besonders Auffällig wegen ihrer Vielfalt von Pflanzen, Büschen und Bächen.
Der Nordküste entlang sehen wir grössere Zuckerrohr- und Bananenplantagen und etwas Landwirtschaft. Aber, der grösste Teil der Landflächen, und das sind riesige Gebiete, liegen brach und unbebaut.
Im Nordwesten reihen sich Ferienressorts an Hotels und Villenquartiere. Hier lebt man vom Tourismus.
Mittags stoppen wir in einem Restaurant wo wir gegrilltes Hähnchen und gegrilltes Schweinefleisch nach Jamaica Art essen. Es ist lecker. Schade nur, dass alles in Alufolie serviert wird, ohne Teller und ohne Kultur.
Über die Hügel gehts dann wieder Richtung Südküste. Auch hier viele interessante Spots, kleine Dörfer und Weiler. Die Leute ballen sich in wenigen Kleinstädten (bei uns Dörfer), und da sind sie sehr beschäftigt. Überall sind richtige Menschenauflaufe, obwohl es ja Freitag Nachmittag ist.
Bei Dunkel werden, fahren wir auf einer Autobahn, die in Top Zustand ist. Diese Autobahn wurde von einer französischen Firma gebaut und wird nun während 30 Jahren von denen bewirtschaftet und unterhalten. So bekommen die ihre Investition wieder zurück.
Ein absolutes High-Light ist die Fahrt durch das Zentrum von Spanisch Town. Ehmalige Hauptstadt. Hier drängen sich die Menschen wie bei uns an einem Strassenfest. Überall ist mit Maschinenpistolen ausgerüstete Polizei und Militär.. Es ist zum Fürchten, aber diese Gegend ist eben bekannt für Schiessereien und Kämpfen zwischen Gangs. Das EDA schreibt im Internet, dass man dieses Gebiet unbedingt meiden soll. Aber Ingrid beruhigt mich.

2000 und wir sind zurück im Club. 12 Stunden unterwegs, viel gesehen und nun todmüde.

Danke Ingrid, es war wirklich ein tolles Erlebnis und hat mir die Grösse und Schönheit von Jamaica gezeigt.

 

2.5.15

Eigentlich wollte ich heute weiter, aber ich muss zuerst meinen Dingi-Motor, der unter Wasser war, wieder zum Laufen bringen. Nach 2 Stunden Arbeit läuft der auch wieder und den Rest vom Tage plämpere ich rum. Mit dem Zoll habe ich noch Problem, denn man will mir wegen dem fehlenden Papier die Ausreisebwilligung nicht geben. Eine etwas übereifrige Dame, die Chefin, hat ein Problem.

Morgen sei es sicher OK, meint der freundliche Beamte.
Gegen Abend schwimme ich noch etwas im Pool des Yachtclubs ( Pat, die sehr leibenswürdige und hilfsbereite Sekretärin hat mir das erlaubt).

 

3.5.15

Per Funk werde ich angerufen. Ich soll zum Büro kommen, der Zoll sei da.
In der Tat, ein anderer freundlicher Beamter schreibt mir die Ausreisebewilligung, so als wäre das nie ein Problem gewesen. Hier heisst es "Eile mit Weile".

Danach hebe ich den Anker und segle los bis zur Pigeon Insel, wo ich in einer malerischen Bucht den Anker fallen lasse. Es sind noch 2 Motorboote und ein Fischerboot vor Anker. Die Motorboote verlassen den Platz spät Nachmittag. Ich nehme erst ein Bad. Das Wasser ist fast 30°C warm und sauber. Nachher lasse ich das Dingi ins Wasser und rudere ans Ufer. Hier treffe ich auf 2 Fischer, die unter einer Palme auf der faulen Haut liegen. Ich versuche ein Schwätzchen zu halten, aber mein Spanisch ist noch so schlecht wie deren Englisch. Schliesslich verstehe ich ,dass sie letzte Nacht nichts gefangen haben.
Zurück auf der SAMANTHA ist es Zeit fürs Abendessen und eine ruhige Minute. Ich hole die von Moritz geschenkte Zigarre hervor und trinke dazu einen Schluck Rhum von Jamaica. Appleton ist die Marke für den, nach meinem Geschmack, besten Rhum. Prost !

 

4.5.15

Duschen, nein, das geht heute nicht. Die Wasserpumpe streikt. Bis 1100 beschäftige ich mich mit diesem störrischen Teil. Nun muss ich aber warten bis die Klebemasse trocken ist und das dauert bis morgen früh.
Dank meiner Not-Handpumpe kann ich aber trotzdem normal leben, waschen, abwaschen etc. Es ist halt etwas umständlicher.
Danach segle ich 35 SM weiter Westlich, wo ich hinter dem Aligator-Reef ankere. Diesen Platz hat mir Allen aus dem Club angegeben. Das Wasser ist relativ ruhig, aber der Winde pfeifft höllisch. Mal sehen, wie sich die Nacht anlässt. Der Ankerplatz scheint mitten im Meer zu liegen. Ich sehe kaum zur Küste, soweit bin ich draussen. Und, natürlich mutterseelen Alleine.

 

5.5.15

Die Zeit ist wieder etwas verschoben. Ich bin nun doch schon ein ganzes Stück nördlicher. Um 0600 ist es bereits heller Tag, aber um diese Zeit aufzustehen kommt mir nicht in den Sinn. Ich drehe mich nochmals um und döse weiter.
Ob nun meine Wasserpumpe funktioniert ?
Hurra !!  ja sie funktioniert, aber trotzdem bestelle ich bei Rita eine Ersatzpumpe, für alle Fälle.
Der Wind blässt mit über 20 Knoten als ich den Anker henbe. Dazu bässt er genau in die Richtung in die ich gehen muss. Die SAMANTHA läuft ständig mit 7,5 bis 8,5 Knoten, so dass ich entscheide, gleich den westlichen Zipfel Jamaicas anzufahren, statt noch einen geplanten Zwischenstop zu machen.

Auch heute ist das Wetter richtig diesig. Ingrid hatte mir erklärt, dass das Sand und Staub aus der Sahara sei, der hier über die Karibik geblasen wird. Da ich zusätzlich ziemlich weit draussen segle um all die Un tiefen rund um Jamaica zu vermeiden, sehe ich nichts. Kein Land, kein Vogel, kein FIsch, kein Mensch. Ich scheine nach wie vor alleine auf dieser Welt zu sein. Wie gross die ist ! Ich bin gespannt auf ein nächstes Gespräch mit einem "Grünen", wenn der oder die mir von Übervölkerung etwas erzählen will.

Fischen kann ich leider auch nicht, denn es hat überall dieses Sea-Weat-Kraut das sich in der Leine verfängt. Und das nun schon seit Wochen !

 

6.5.15

Es gibt Tage, da sollte man besser nicht aufstehen. Der heutige ist so einer. Zwar habe ich eine ruhige Nacht gehabt und bestens geschlafen. Dann aber, gleich nach dem Frühstück fängt es an. Zuerst meldet mir das I-Pad, dass das Ladekabel nicht zertifiziert sei und eventuell nicht richtig laden würde. Dieses Kabel habe ich nun schon seit 1 1/2 Jahren und es hat immer funktioniert. Aber der Wurm ist drin. Ich will mit Rita Skypen, mache auf dem PC die Seite auf, die mich mit meiner Wifi-Antenne verbindet. Der PC macht die lange Nase und sagt er könne die Seite nicht aufmachen. Jetzt hat doch dieses Teil seit 3 Wochen wunderbar funktioniert. Heute gibt es den Geist auf. Stundenlang versuche ich das zu reparieren, neu installieren, etc. Keine Chance.
Zu allem Überfluss meldet auch mein neuer PC, dass die Lizenz für das Excel abgelaufen sei. Ich müsse die Nummer eingeben, sonst werde er streiken. Ich weiss nicht, was da von Philippe gekauft wurde, aber das mit der Lizenz scheint mir komisch. Rita soll mir diese Nummer mitbringen, damit dann auch der PC wieder OK ist.

Es ist ruhig draussen, so dass ich auf den Mast hoch kann um die abgerissene Leine neu einzufädeln. Diese kann ich auf der Überfahrt nach Kuba gebrauchen wenn ich den Balooner setze. Da ich ja beim letzten Versuch auf den Mast zu kommen, stecken geblieben bin, weil sich die Leinen unten verheddert haben, installiere ich alles so, dass das nicht mehr passieren kann.
Nach der üblichen Anstrengung schaffe ich es bis nach oben zu kommen, muss aber feststellen, dass die Leine bereits im Mast verschwunden ist und ich hier nichts machen klann. Also, geht's wieder runter. Bis auf die Höhe des Dampferlichtes funktioniert es einwandfrei, dann aber stecke ich fest. Hoch kann ich noch aber nicht weiter runter. die Leine oben steckt irgendwie fest. Ich hänge da, etwa 6 Meter über dem Deck, der warme Wind trocknet mich aus wie ein Stück Trockenfleich in der Räucherkammer. Ich versuche verzweifelt mich irgendwie frei zu bekommen.. Ohne Erfolg. Ich muss versuchen mich zu lösen und abzuseilen. Mit den verschiedenen Seilstücken und Bensel, die ich bei mir habe, gelingt es nach längerem, den Maststuhl auszuklinken und mich an den Aufzugsleinen abzuseilen. Hin und wieder geht es etwas zu schnell und ein beachtlicher Teil meiner Haut an Händen und Oberschenkeln bleibt an den Seilen hängen.

Nun, ich bin unten und noch einigermassen heil. Total ausgetrocknet, trinke ich gleich eine ganze Wasserflasche EX.
Jetzt hole ich den Aufzug runter und sehe, dass sich eine Axe mit dem Schutztuch eingerollt und verklemmt hat. Das ist doch super ! Nächstes Mal werde ich die Schutzhülle zurückbinden, damit das nicht wieder passieren kann. Wenn ich 100 Jahre alt sein werde, habe ich es dann vielleicht im Griff mit diesem Aufzug.

Nachdem ich mich beruhigt und erholt habe, bereite ich mich auf die Überfahrt vor. Nach meiner Berechnung ist es gut so zwischen 3 und 4 Nachmittags loszuegen, dann käme ich im laufe des Vormittags übermorgen an.

Wie es sich in der Bucht anfühlt, kommt der Wind aus der gleichen Richtung wie gestern und die Tage zuvor, das heisst, dass ich ausbaumen und den Balooner setzen kann. Der Wind wäre genau in der Richtung die ich fahren muss.
Die Bäume werden aufgebaut und alles zum Ausbaumen vorbereitet, dann hebe ich den Anker und fahre aus der Bucht.
Hier traue ich meinen Augen nicht. Der Wind hat gedreht und kommt jetzt ganz genau aus der Richtung, die ich fahren muss. Das glaubt doch keiner.
Es bleibt mir nichts anderes übrig als den Motor anzulassen. Jetzt habe ich eine ganze Woche lang immer den Wind von SO gehabt und heute blässt er aus NW.

Der Ärger ist so gross über diesen verfluchten Tag, dass ich etwas mache was ich noch nie auf Fahrt gemacht habe: Ich trinke ein Bier ! Dann nehme ich an Deck eine Dusche und lasse mich vom Fahrtwind abkühlen. Chillen, heisst das in der modernen Sprache.
Jeder Versuch, etwas Wind in die Segel zu bekommen, scheitert, da der Wind ständig um 90° vor meiner Nase herumtanzt, mal von links, mal von rechts, es ist zum verrückt werden.
Dann aber, es wird schon bald dunkel, dreht der Wind nach Osten, da wo er auch hingehört. Jetzt kann ich die Segel setzten und SAMANTHA nimmt Kurs und Fahrt auf. Mit 7,5 bis 9 Knoten schiesst sie durchs Wasser. Die Wellen sind etwa 3 m hoch, aber lang gezogen und SAMANTHA geht wie auf Samtpfötchen Kuba entgegen.
Mit aufsteigendem Mond verstärkt sich der Wind noch und die Fahrt wird rasant. Niemand ist in der Gegend. Ich gehe nach dem Abendessen schlafen. Mitternacht klingelt der Wecker, ich schau umher. Nichts, nicht auf dem AIS nicht auf dem Radar und die Cayman Inseln werde ich erst morgen früh kreuzen. Also wieder gute Nacht.

 

7.5.15

Noch bei Dunkelheit ist die SAMANTHA bereits an den Cayman Inseln vorbei gefahren. Ca 20 SM östlich davon und ich bin weiter gekommen als gehofft. Nach dem Frühstück plötzlich der Geistesblitz. Ich hatte gelesen dass in meiner Wifi Antenne ein kleiner Computer integriert ist. Ich nehme die Antenne auseinander und finde tatsächlich einen Reset-Knopf. Einmal gedrückt, danach funktioniert die Antenne wieder. Ist doch herrlich wie wenig es braucht um glücklich zu sein. Nur an einem kleinen Knöpfchen am richtigen Ort mal drücken , süss nicht ? Aber darauf musst du erst mal kommen !

 

8.5.15

Wie geplant nähere ich mich bei Tagesanbruch der Küste, und kurz nach Sonnenaufgang fahre ich in die grosse Bucht von Cienfuegos ein. Zuerst beeindrucht mich, wie viele ganz kleine Fischerböötchen, die von Hand gerudert werden, recht weit draussen anzutreffen sind. Es darf kein Wind noch Welle aufkommen, sonst sind die verloren. Wieviel Risiko die Leute auf sich nehmen um etwas Fisch auf den Familienteller zu bekommen ! Weiter beeindruckend ist, wie freundlich die hier alle sind. Jeder, an dem ich innerhalb 100 m vorbeifahre winkt und ruft "Bienvenido in Cuba" . Ich stelle mir vor, wie wir in der Schweiz auch jedem, der unser Land betritt : "Willkommen in der Schweiz" zurufen würden. Ich glaube, die Obrigkeit der CVP würde sich eher erhängen !
Weiter in der Bucht, kreuze ich ein Segler mit einer Schweizer Fahne. Mit dem Feldstecher kann ich den Namen Wingis ablesen und rufe Wingis per Funk an. Eine nette Damenstimme gibt Antwort und wir unterhalten uns einen Moment. Ich bekomme ein paar gute Tips zu meiner Anlandung. Danke und gute Fahrt Wingis.

Wie empfohlen lege ich mich vor der Marina zwischen den anderen etwa 10 Booten vor Anker. Kaum fertig, kommt der Hafenmeister per Dingi angebraust, begrüsst mich freundlich und erklärt mir, dass ich auf dem Schiff bleiben müsse, bis die Behörde da gewesen sei. Kurz darauf kommt er mit dem Doktor, der fragt nicht viel, füllt seine Papiere selber aus, ich unterschreibe und werde gebeten, die gelbe "Q" (Quarantäne) Flagge einzuholen. Warten, bis in ca 20 Minuten der Zoll und Immigration kämen. Es sind dann nicht 20 Minuten sondern eher eine Stunde, dann kommen die zu dritt. Marlen, eine witzige 50er-in scheint der Chef zu sein. Sie untersucht alle meine Esswaren und sucht nach Ungeziefer und solchem Zeug. Auf die Frage, ob ich ihnen ein Glas Wasser oder Cola anbieten könne, meint Helen, sie hätten wohl lieber ein Bier, das sie im Kühlschrank gesehen hat. Um 0900 in der Früh Bier ! Na, wenns dann Freude macht !

Die anderen beiden füllen fleissig Papiere aus, ich brauch dann auch nur noch zu unterzeichnen. Von meinem Essen , Gemüse und Fleisch, das im Tiefkühler liegt, habe ich nichts erwähnt. Nun, alle Papiere fertig, wünscht der eine junge Mann, vermutlich der vom Zoll, das Schiff zu durchsuchen. Er fängt vorne an und guckt in alle Schapse. Wie er in den Salon kommt, setze ich mich auf die Bank, über dem Tiefkühler. Irgendmal wünscht er dann doch unter meinen Hintern zu sehen. Mir wird heiss. In dem Moment wo er das Kissen anheben will, erregt sein Kollege die Aufmerksamkeit wegen den Fernsehantennen, die in dem einen Kasten liegen. Das Kissen geht wieder an seinen Platz und ich hock mich schnell wieder drauf. Weiter geht die Suche, nach hinten, ouff. Schliesslich bekomme ich einige Zettel und die 3 ziehen von dannen. Helen meint noch ob ich eventuel irgendwelche Zeltchen hätte, damit sie nicht mit einer Bierfahne ins Büro kämen. Ich gebe denen je ein Fischermen, amüsiere mich aber köstlich bei den Grimassen die sie schneiden. Dann sind sie weg und ich bin einklariert. Nun muss ich noch zum Harbour-Master um ein Visum zu holen. Bevor ich in dessen Büro ankomme, fasst mich nochmals der Zoll ab (die haben eine andere Uniform) und ich werde noch eingehend über meine Reise befragt und man will wissen ob ich in Jamaica denn kein Marihuana mitgenommen habe. Ich lache nur und mach auf mein Alter aufmerksam. Dann gehts zum Harbour Master, Ramos Torres. Er erledigt das mit dem Visum schnell und ich bezahle alles in allem 90 USD, lasse ihm aber die 10 die von den 100 übrig wären. Er bedankt sich höflich, hilft mir danach mit Auskünften und und organisert mir gleich per Tel eine Unterkunft in Havanna für den 11. und ein Auto für Morgen. Auf der Strassenkarte zeigt er mir auch alle sehenswerten Orte und leiht mir sein Reiseführer-Buch, damit ich mich gut orientieren könne.

Was mich erstaunt, die Leute hier sind nicht wie auf den vorher besuchten Inseln, schwarz, nein hier habe ich mehr das Gefühl in Spanien gelandet zu sein.

Bevor ich zurück auf die SAMANTHA fahre genemige ich mir noch ein Bier in einer Strassenbar, treffe dort einen Kubaner an, der etwas Englisch und Italienisch kann. Wir verständigen uns recht gut damit. Morgen abend will er mich treffen im Restaurant Pelikan und mir kubanische Zigarren verkaufen. Das Restaurant wurde mir übrigens mit einer vorbereiteten Visitenkarte von Marlen beim vorbeigehen empfohlen. Ich soll diese dort der Dame, deren Name sie auf die Karte geschrieben hat abgeben. Vermutlich bekommt sie dafür einen Kick-Back.

Abends falle ich ins Bett und schlafe wie ein Murmeltier. Die SAMANTHA liegt hier so ruhig wie in einem Schwimmbadbecken.

 

9.5.15

Beim Frühstück läuft der Generator und cih benutze den Strom gleich um Wäsche zu waschen.

Als alles im Boot zum trocknen aufgehängt ist fahre ich an Land und nehme ein Taxi in die Stadt, wo ich vor 1000 das Auto abholen soll. Wie das Taxi aussieht kann man nicht beschreiben, Müllwagen, wäre etwas was dem recht nahe käme, aber der Fahrer ist sehr nett und hat seinen kleinen Sohn mit dabei. Vermutlich darf er am Samstag mit Papa auf Tour gehen, da er keine Schule hat.
Wir finden den Autovermieter, ich muss aber noch warten weil der "Functionario" noch nicht da ist. Um die Zeit zu vertreiben suche ich eine Bank um Geld abzuheben. Es gibt hier 3 Währungen mit denen man bezahlen kann, aber es kommt drauf an, was. Mit USD kann man offizielle Sachen bezahlen ( ZB die Hafengebühr, Visa etc ) Mit den CUC ( Cuba convertible ) bezahlt man fast alles, ausser die kleinen Sachen wie Früchte Gemüse etc, die werden mit den Cuba-Peso CUP bezahlt. CUC werden zwischen 0,80 bis 1,0 zum USD gewechselt.

Für 1 CUC bekommt man zwischen 24 und 25 CUP. Wechseln darf man nur in Hotels oder Banken, ja nicht auf der Strasse. Woher ich das schon alles weiss ? Marlen war meine Lehrerin !

Ich finde einen Bancomat und bediene mich hier erfolgreich, jedoch nur mit einem limiterten Betrag von 300 CUC. Um CUP zu bekommen gehe ich zur Western Union. Dort verweist man mich aber an eine Bank. In der nächsten Bank lässt man mich nicht rein, es hätte schon zu viele Leute die drinnen warten. Ich soll später wieder kommen.

Zwischenzeitlich ist das Büro beim Autovermieter mit einem behäbigen Kerl besetzt. Der Vertrag wird ausgefüllt, aber das Bezahlen mit der Kreditkarte funktioniert nicht. Das ist in Cuba mit deren veraltetem Tel-Netz nichts unübliches. Ich muss zurück zur Western Union um Cash zu holen. Das funktioniert auch ohne Problem. Auf die Frage, ob ich auch CUP haben könne bekomme ich die erstaunliche Antwort " No Problem". Das Mädel am Schalter nebenan hatte mich weggeschickt ! Das ist Kuba, wie es ist !

Mit Cash bewaffnet, regeln wir das mit der Autovermietung. Ich bekomme einen kleinen KIA. Der in recht gutem Zustand ist.

Am Abend gehe ich zu Fuss ins Restaurant Pelicano, welches mir Marlen empfohlen hatte. Die Vorspeise, ein Fisch-Shrimps-Cocktail ist gut, der Fisch der mir empfohlen wird, riecht leicht nach Pisse und kann mich nicht begeistern, aber das Dessert, ein Flan mit Eiscreme ist wieder super.
Überall gibt es Musik. Kubaner scheinen mit Musik zu leben. Die Mädels, denen ich begegne sind gar nicht schüchtern und schauen einem richtig provakativ an, eine fragt sogar, ob ich sie zu einer Party oder Disco mitnehmen würde. Alle haben ein süsses Lächeln bereit, das so viel sagt wie " mit Dir würde ich kommen, mach doch nur eine Geste". Gut dass ich glücklich verheiratet bin, sonst wäre ich nicht sicher, ob ich die Weiterreise von Kuba alleine fortsetzten müsste.

 

10.5.15

2 Stunden sauber machen und die SAMANTHA ist bereit Rita zu empfangen. Dann fahre ich los, quere die Stadt Cienfuego kreuz und quer. Überall etwa das gleiche Bild, Häuser an denen der Anstrich aus alten Zeiten ist, aber im allgemeinen ist es recht sauber. Einige Strassen sind ohne Asphalt und Schlaglöcher gibt es in Genüge um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge unter Kontrolle zu halten. In einigen Ausssenquartieren finde ich Wohnblocks, die erinnern mich an die Plattenbauten aus der DDR. Soviel ich mich erinneren hat damals Herr Ulbricht seinen Freund Fidel mit Hilfe unterstützt. Diese Bauten scheinen von dieser Zeit zu zeugen. Weiter draussen, aus der Stadt raus sind die Häuser, meist Einfamilienhäuschen in besserem Zustand und alles ist etwas gepflegter. Das Pferd ist der grosse Konkurent zu den Autos. Es gibt vermutlich etwa gleich viele Pferdekarren wie Autos. Dazu kommen einige Fahrräder und wenige Motorräder als Transportmittel dazu. Grosse Felder mit Landwirtschaft und Viehzucht sind um die Stadt herum angelegt. Die Kühe, obwohl sie auf den Feldern grasen, sind zum Teil so mager ,dass man an denen die Anatomie der Kuh studieren könnte.

Die Leute sind überall sehr freundlich und scheinen, obwohl hier vieles fehlt, recht zu frieden zu sein. Die schwarze Hautfarbe ist nicht die dominante. Wie schon in der Marina bemerkt, könnte ich hier in Spanien gelandet sein. Die Haare sind auch von schwarz, braun bis blond vertreten, sogar eine Rothaarige habe ich gesehen.
Bis jetzt strahlt dieses Kuba etwas aus was bei mir eine Faszination auslöst. Ich bin mal gespannt auf die weiteren Tage und die Reise durchs Land.

 

11.5.15

Damit ich heute Abend Rita nicht verpasse, fahre ich mal los nach Havanna. Hier finde ich die Adresse der Behausung, die mir der Hafenmeister telefonisch organisiert hat natürlich nicht. Havanna ist gross und es sind fast keine Strassen angeschriebenj. Schliesslich miete ich ein dreirädriges Kleintaxi, das vor mir her fährt. Auch die Chauffeuse findet das Haus in der Altstadt nur nach mehrmaligem Fragen. Schliesslich bin ich da und beziehe das Zimmer. Die offiziellen Unterkünfte in Cuba heissen "Casa Particular" und sind mit Bed & Breakfast zu vergleichen. Im 7 Stock den ich über einen Lift aus dem letzten Jahrhundert, der von einehr sehr dicken Mamsel bedient wird, komme ich in die Wohnung wo links das Zimmer und rechts das Bad ist. Es ist sauber und so auch akzeptabel.
Damit ich heute Abend den Flughafen finde, fahre ich schon mal los. Angeschrieben ist kaum etwas, aber ich finde den Flughafen, jedoch nicht den Terminal 3. Erst nach mehreren Hinweisen von Passanten schaffe ich es , den Terminal zu finden. Nun will ich auch den Weg zurück zum Haus erkunden. Ich verfahre mich in HAvanna total und finde schliesslich das Haus erst nach 2 Stunden Irrfahrt. Das Problem dabei ist, dass eineige Strassen dorthin aufgerissen und gesperrt sind, und die anderen sind Einbahnen, aber in der falschen Richtung. Nun habe ich's und merke mir einigen Eckpunkte. Es ist inzwischen Zeit, dass ich nun wieder zum Flughafen fahre. Eine Stunde vor Ankunft des Fliegers bin ich dort und warte ungeduldig.
Eineinhalb Stunden nach der Landung kommt endlich mein Täubchen fix unfd fertig durchn das Tor. Der Rest der Reise klappt dann auch gut und ich bin froh, habe ich den Weg vorher rekognosziert.

 

12.5.15

Da die Dame des Hauses nicht anwesend ist bekommen wir kein Frühstück, aber den Hinweis, dass wir im nahe gelegenen Hotel Frühstück bekommen können. Das Klappt auch gut und ist gar nicht teuer.
Nach dem ausgiebigen Frühstück machen wir eine Fahrt mit einem City-Tour-Bus. Danach schlendern wir durch halb Havanna, trinken hier und dort etwas. Zuerst sind es Wasser, dann ab späterem Nachmittag sind es Mojitos, das Kubanische Nationalgetränk. In Bars wo Musik gespielt wird geniessen wir die Zeit bei Mojitos.
Ein netter Junge bringt mich dann zu einem Schwarzmarkt wo ich Zigarren einkaufen kann.

Zurück im Zimmer fallen wir buchstäblich ins Bett und schlafen den Schlaf der Gerechten. Dazu helfen wohl auch die Anzahl der Cocktails die wir getrunken haben.

 

13.5.15

Die Dame des Hauses ist wieder da und so bekommen wir ein wunderschönes Frühstück mit Eier, Wurst, Käse und vielen frischen Früchten. Maisbrötchen, Butter, Marmelade und Honig sind auch auf dem Tisch. Danach machen wir uns auf um die Umgebung von Havanna zu erkunden. Mitten am Nachmittag sind wir zurück, machen eine Siesta und ab gehts wieder in die Bars mit Musik und Mojitos. Ein gedigenes Nachtessen bekommen wir im Innenhof eines Hotels mitten in der Stadt. Auf dem Heimweg nochmals Musik und Mojitos....

 

14. 5.15

Los gehts. Die ganze Bagage wird ins Auto verfrachtet, dann gehts über Land und eine Autobahn, die wir mit Kühen, Spaziergängern, Pferdewagen und Fahrrädern teilen. Zu schnell fahren ist kaum ein Problem bei so vielen Schlaglöchern.
Unser Tagesziel, Pinar del Rio erreichen wir bereits am Mittag. Bei der Einfahrt in die Stadt muss ich an einer Kreuzung anhalten. Uns spricht ein Radfahrer an und fragt was wir suchen. "Ein Casa Particular" antwore ich. Er meint wir sollen ihm folgen. Er bringt uns um 2 Ecks herum zu einem HAus, wo wir auch nwieder sehr freundlich empfangen werden. Man habe gerne Schweizer, meint die Wirtin und zeigt uns gleich 2 Visitenkarten von Schweizern die hier Gäste waren.
Nach dem Zimmerbezug bringt uns Carlo zu einer Zigarrenfarm. Es sei die Nr 1 in Cuba und die Beste der Welt. Zur Begrüssung bekomme ich gleich eine Zigarre zum testen. Tatsächlich sind die sehr lecker. Wir können danach nicht widerstehen und kaufen einige, obwohl diese um Welten teurer sind als auf dem Schwarzmarkt. Sie sind aber auch besser, das muss man gestehen.

Auf dem Rückweg machen wir Halt bei einer Rum-Fabrik. Ein 2. Standbein der lokalen Industrie. Hier lerne ich, dass Rum wie Wein gegohren wird und nicht distilliert, wie ich das dachte. Es werden dazu Früchte (Beeren) eingelegt, tüchtig mit Rohrzucker vermischt und dann 3 Monate in Holzfässern gegährt. Danach wird umgeschüttet, gefiltert und in Flaschen abgefüllt. Alles in Handarbeit und trotzdem kostet eine Flasche nur 4 USD. Ich kaufe 5 Flaschen, das dürfte mein Lager auf dem Schiff für etliche Monate auffüllen.

Am Abend kommt Daniel vorbei, bringt seine Jarita mit und wir geniessen zusammen in einem Café einen Mojito und plaudern über Kuba. Wir lernen viel über Land und Leute, aber nie hört man jemanden klagen, obwohl viel fehlt. Es heisst dann einfach "das ist Kuba".

 

15.5.15

Tagesausflug nach Vinales. Vinales ist in den Hügeln, sauber rausgeputzt und ein wichtiges Ziel für Touristen. Es gibt Hölen und eine interessante Landschaft. Nach Vinales steuern wir die Küste an. Hier ist ebenfalls alles bereit für Touristen. Leider aber auch die Mücken, die in grosser Zahl auf Frischfleisch warten. Die Strasse der Küste entlang, lann man nicht mehr als Strasse bezeichnen. Über 50m Km Geländefahrt machen mich kaputt. Abends sind wir zurück bei Nonna und bekommen ein gutes Abendessen.

 

16.5.15

Rückfahrt nach Cienfuegos. Etwa 450 Km, davon ein grosser Teil Autobahn, die wieder mehr von Pferden, Fussgängern, Fahrradfahrern als von Autos benutzt wird. Unterwegs sehen wir wie mit Ochsengespannen die Felder gepflügt werden. Mit einer Machete wird hier und dort gemäht. Es ist wie im letzten Jahrhundert zu Hause.

Üerall stehen Leute an der Strasse und mache Autostop. Der öffentliche Verkehr sei miserabel und die Leute darauf angewiesen, dass man sie mitnimmt. Wir sehen Viehtransporter, die mit Leuten vollgestopft sind. Scheinbar haben Private eine Marktlücke gefunden.

Diue alten Autos, Chevrolets, Plymouth, Ford und Opel sind allegegenwärtig und zum Teil in einemZustand der einem erstaunen lässt, dass diese Vehikel überhaupt noch fahren.

Mitten in der Pampa, unter einem Baum oder an der Böschung sieht man Leute sitzen. Die warten. Auf was die warten wissen die vermutlich selber nicht. In Kuba wartet man einfach und hat Zeit.

Endlich sind wir auf dem Boot angelangt und geniessen den schon fast unverschämten Komfort.

 

17.5.15

Heute lernen wir Martin und Iris kennen. Sie sind mit dem Cat KALEA unterwegs. Sie haben in der Schweiz die Zelte abgebrochen und leben auf ihrem sehr schönen Katamaran. Von ihnen habe ich schon von Isabelle gehört und wir geniessen es von und über Bekannte zu schwatzen. Die Welt ist manchmal wirklich klein.

 

18.5.15

Etwas dies, etwas das, die Zeit zu zweit vergeht zu schnell.

Im Restaurant Terasse nahe der Tankstelle bei der Marina gehen wir auf Empfehlung von Martin und Iris essen. Unglaublich. Vorspeise, Bier, Hauptspeise, mit Salat und Bananenchips , Dessert und eine Rum für mich und Café für Rita kosten alles zu sammen keine 20 USD.

 

19.5.15

Tagesausflug nach dem Städtchen Trinidad. Auch ein Touristenziel mit einem netten Markt wo die Lokalen selbstgemachtes Anbieten. Rita kauft sich für 10 USD eine gestrickte Bluse. Abends sind wir zurück auf dem Schiff und haben beide Lust nach einer Platte Spaghetti. Teigwaren findet man in den Restaurants kaum auf der Menukarte.

 

20-23.5.15

Diesmal geht die Reise nach Süden. Verschiedene Städte besuchen wir und enden am südlichsten Zipfel in Santiago de Cuba. Hier erleben wir viele schöne Momente. Unter anderem treten wir in ein Lokal ein, wo mehrere Leute sitzen, einer mit Gitarre und 3 Frauen singen lokale Lieder, dies mit einer Inbrunst un Hingabe di einem das Herz höher schlagen lassen. Hier sind keine Touristen ausser uns. Es erinnert an die versteckten Keller in Lissabon mit den Fadosängern.

Am abend essen wir im Casa Particular "Girasole", wo wir Quartier bezogen haben. Au dem Teller sind 2 grosse gebratene Hummer und alles drum und dran.
Irgend etwas ist Rita nicht gut bekommen. Sie leidet die ganze Nacht an Magenkrämpfen und besucht mehr als üblich die Toilette.
Die Dame des Hauses gibt ihr in der Früh Tabletten gegen Durchfall und nach nochmaligen Besuchen der Toilette wagen wir uns auf den Weg. Heute führtn uns der Weg erst der Küste entlang, dann über die Berge mit einem recht hohen Pass. Diesen bezwingen wir unter heftigstem Gewitterregen um nachher wieder an der Küste zu landen. Noch ein Stück und wir sind in Holguin, wo wir wieder Halt machen. Diesmal sind wir bei einem netten Herrn einquartiert. Er sieht auf meinemm Pass dass er 6Tage älter ist als ich. In einem von ihm empfohlenen Restaurant gibt es wieder ein gutes Nachtessen, ebenfalls dehr günstig, mit netter Bedienung und schönem Ambiente. Wir sind die einzigen Ausländer. Scheinbar gin^bt es auch in diesem sozialistischen System Klassenunterschiede, denn nicht alle, die wir kennen gelkernt haben, könnten sich so einen Abend im Restaurant leisten. Ob das Fiedel weiss ?

Am 23. abends sind wir zurück.Viele neue eindrücke und vieles nochmals gesehen. Nun haben wir einige eindrückliche Erinnerungen an dieses mysteriöse Kuba.

 

24.5.15

Geburtstag. Ein Tag den wir zusammen geniessen, in der Stadt einkaufen und uns auf dem Markt umsehen. Die Schweinsköpfe beim Metzger sind nicht so ganz nach Ritas Geschmack. In verschiedenen Läden kramen wir Profiant für meine Weiterreise zusammen. Hier bekommen wir Mehl, hier in diesem Laden Teigwaren, auf dem Markt Gemüse, und hier noch dies und dort noch das. Es gibt keinen Laden, der ein ganzes Sortiment hat. Scheinbar bekommen die Schubweise verschiedene Sachen. So hat es in einem Laden ein ganzes Regal Kornflex, dafür aber kein Mehl, keine Teigwaren, während im anderen Laden die Gestelle kistenweise mit Teigwaren gefüllt sind. Was es überall gibt sind Eier. Eier scheinen eine Hauptnahrung der Kubaner zu sein. Jeder läuft mit 30-40 Eiern aus den Läden. Ein Ei kostet auch nur 9 Cent.

 

25.5.15

Abfahrt nach Havanna gleich in der Früh. Ziel ist erst ein Hotel in dem ich Internetanschluss habe.Wir finden das auch, aber 2 Stunden Internet kosten 14 USD, und ich kann nicht einmal 58 Megabites Seekarte in 2 Stunden herunterladen, so langsam ist das. Gut, dass wenigstens der wichtigste Teil der Karte nun auf meinem I-Pad ist , denn ohne Karte könnte ich nicht in Belize einlaufen. Es ist dort sehr kompliziert mit viel Untiefen. Risiko ist nicht mein Ding.
Dann gehts zum Flughafen. Abschied.... Scheisse... nun bin ich wieder alleine ohne meine Rita. Der Abschied ist schwer. Die Zeit hier in Kuba zu schön. Nun noch zurück die 230 Km nach Cienfuegos, dann ist Kuba bald Geschichte.

 

26.5.15

Auto zurückbringen. Über 3000 Km sind mehr auf dem Tacho. Ausklarieren, Boot vorbereiten, Noch 120 L Diesel einfüllen um die letzten CUC (Lokales Geld) zu verbrauchen.

 

27.5.15

Um 0700 klopft der Immigrationsoffizier am Boot. Ich muss mit dem Pass ins Büro.

Um 0800 will ich loslegen. Der Motor kommt nicht auf Touren. Das ist klar, ich muss tauchen und den Propeller sauber machen. Kein Akt. Mit Spachtel bewaffnet steige ich ins Wasser und kratze die Muscheln vom Propeller. Danach funktioniert alles normal und ich kann aus der Bucht ausfahren.

Kaum aus der Bucht richtet sich der Wind gegen mich und steht genau auf der Nase. Motorsegeln. Nach 30 SM merke ich, dass ich den Bootsschlüssel, der in der Marina deponiert war, vergessen habe. Auf eine Tag früher oder später kommt es ja nicht drauf an, ich drehe um. Einen ganzen Satz Ersatzschlüssel zu bekommen, wäre ein Ding der Unmöglichkeit in diesen Breitengraden. Weil ich nicht Nachts einfahren will drehe ich den Motor an, damit ich noch vor der Dunkelheit in der Marina bin. Aber eben, wenn der Wurm drin ist, ist er drin. Der Motor zeigt plötzlich eine viel zu hohe Temperatur an. Ich muss ihn abschalten und segeln.
Ohne Motor und gegen den Wind kann ich nicht in die enge Einfahrt einfahren. Ich peile die nächste Bucht an um zu ankern . Die Küstenwache hat mich auf dem AIS verfolgt und ruft mich über Funk an, dass ich nicht dort ankern dürfe und in die Marina fahren müsse. Ich erkläre, dass ich einen Motorschaden habe und erst den Motor reparieren muss. Morgen würde ich dann in die Marina fahren. Ich dürfe aber nicht an Land gehen, war noch der letzte Befehl, dann liessen sie mich in Ruhe.

 

28.5.15

Nach 2 Stunden Arbeit sind die Wasserführenden Leitungen und die Filter gesäubert, die Impeller kontrolliert und der Motor läuft wieder, genau so auch der Generator der nämlich ebenfalls gestreickt hat. Es sind Reste von Seegras und kleine Müschelchen, die sich während den 3 Wochen Liegezeit in diesem trüben Wasser ins System eingeschlichen und die Filter verstopft haben. Nun ist ja alles wieder Ok und ich kann die Mrina anfahren.
Hier bekomme ich meine Schlüssel wieder. Der Generalmanager persönlich geht noch zur Tankstelle und kauft für mich Kühlflüssigkeit, von der ich den Rest verbraucht habe. Um 1000 bin ich bereits wieder auf dem Weg nach Belize.

Diesmal habe ich super Wind und kann den ganzen Tag und die Nacht durch mit achterlichem Wind, und ausgebaumter Genua auf gewünschtem Kurs segeln.

 

29.5.15

Die Nacht durch habe ich gut und viel geschlafen, denn es waren keine Schiffe irgendwo im Bereich meines Radars auszumachen. Alle 3 Stunden bin ich ins Cockpitt und habe mich umgesehen. Der Wind ist so geblieben wie er schon den ganzen gestrigen Tag geblasen hat. Die Samantha pflügt ruhig durchs Wasser. Um 0700 wache ich wegen einem lauten KInall auf. Draussen ist es immer noch dunkel. Schwarze Wolken ringsum und Blitze zucken auf alle Seiten. Zudem schüttet es wie aus Kübeln. Kein schönes Segelwetter, wie ich das seit Wochen gewohnt bin. Ich gebe dem Musto-Regenanzug wieder einmal die Ehre, regle den Autopilot und verkrieche mich im Salon. Nun ist es Zeit, meiner ältesten Enkelin, Samantha (die Namensgeberin meines Schiffes), zum Geburtstag zu gratulieren. Sie ist heute 15. Dank dem Inmarsat- Satelitentelefon kann ich auch von hier draussen eine SMS schicken, denn mit dem Handy habe ich kein Netz mehr.

Mit raumem Wind von 15-20 Knoten rauscht die SAMANTHA mit 8-9 Knoten durch die 4 Meter hohen Wellen, bleibt aber recht ruhig, da diese sehr lang gezogen sind. Es ist eine tolle Fahrt, wenn nur das Wetter etwas besser wäre. Als die Blitze direkt neben mir einschlagen, schalte ich alles ab, was mit der Elektronik zu tun hat. Ich möchte ja nicht gerne als Blitzableiter dienen und die ganze Ausrüstung verbraten. Wie alle Gewitter geht auch dieses bald vorbei und gegen Mittag hellt es für einen Moment etwas auf.

Am späten Nachmittag bekomme ich Besuch. Ein weisser Vogel setzt sich aufs Boot, zieht den Kopf ein zwischen die Flügel. Da hockt er vorne am Bug und gleicht die Bootsbewegungen aus wie ein alter Seemann. Ich nenne ihn Friedrich, denn er hat so etwas wie ein Friedrich.

Am Abend wird es ruhig. Kein Schiff in der Nähe, also lege ich mich um 2000 ins Bett, lese noch eine Stunde und schlafe dann ein. Um Mitternacht, klingelt der Wecker. Es ist Zeit nach draussen zu schauen und den neuen Tag im Bordbuch anzufangen. Draussen ist immer noch nichts zu sehen, das heisst, weiterschlafen.

 

30.5.15

Alarm. Es ist 0600 und das AIS Gerät meldet sich. Ein Schiff, näher als 3 SM ist entdeckt worden. Ich schaue nach , korrigiere den Kurs und schlafe noch ein Stündchen. Als ich wieder erwache,habe ich dasn gefühl in einem Zimmer zu liegen. Es ist völlig ruhig und die SAMANTHA scheint keine Bewegung zu machen. Klar, es weht kaum ein Wind, die Fahrt ist sehr langsam und ruhig. Die Wellen von gestern sind verschwunden und ein wolkenloser Himmel lacht mich an. Gestern habe ich wegen dem schlechten Wetter geflucht. Man hat mich scheinbar gehört und nun habe ich schönstes Wetter aber kein Wind. Auch das ist kein Segelwetter.

Wo ist eigentlich Frtiedrich ? Zuerst sehe ich ihn nicht mehr, bis ich ihn dann zufällig im Dingi finde. Hier hat er es sich gemütlich gemacht und fährt einfach so mit Richtung Belize.

Niemandem dürfte ich sagen dass ich einen Vogel hätte. Viele würden vermutlich dem zustimmen, aber ich meine ein richtiges Federvieh und nicht eine Schraube locker !

Den ganzen Tag dümple mit 2-3 Knoten dahin, mehr liegt bei den 5-6 Knoten Wind nicht drin für die SAMANTHA, schliesslich müssen 18 Tonnen durch das Wasser geschoben werden. Einige Kleinigkeiten werden erledigt, die schon länger auf der Liste sind und so geht auch dieser Tag vorbei. Kaum 50 SM bin ich näher an Belize rangekommen. Aber was soll's ?
Am Abend geniesse ich ein Konzert mit Freddy Quinn und Captain Cooks Saxophone. Dazu ein kleiner Rum und eine Kubanische Zigarre. All das unter einem Sternenhimmel. Was ist eigentlich Glück, wenn nicht das ?

 

31.5.15

Weiter gehts. Grauer Himmel aber dafür guter Wind. Es ist Sonntag und das heisst Putztag. Nach nur wenigen Minuten ist die Samantha durchgesaugt und Staub gewischt. Sonst gibt es kaum etwas zu tun. Lesen und faulenzen.

Friedrich hockt nun im Dingi unter der Sitzbank. Fressen will er nichts.
Nach dem Abendessen, ein Linseneintopf mit Zwiebeln und Speck, schalte ich eine Film ein. Kaum hat der angefangen, knallt es draussen fürchterlich. Eine höllische Böe schüttelt das ganze Boot. Ich muss raus um Segel zu reduzieren. Zu spät ! Die Besanfock, ein leichtes Nylontuch, flattert in Fetzen im Wind. Schei...... Die restlichen Segel werdenn reduziert, aber nach 10 Minuten ist der Spuck vorbei und alles wieder normal. Bei meinem nächsten Kontrollgang entdecke ich einen weiteren Vogel an Deck. Bin ich nun zum Vogeltransporteur avanciert ?

Die Nacht ist ruhig, ich schlafe viel und gut. Die SAMANTHA zieht ruhig ihre Bahn, Belize entgegen.

 

 

01-Im-busch.JPG

In den Hügeln von Jamaica, hinter Kingston

 

02-Im-dorf.JPG

Ein typisches Strassendorf

 

03-Blue-mountain.JPG

Hier in den Blue Mountains wird der teure Kaffee geerntet

 

04-kaffepflanze.JPG

eine Kaffeepflanze

 

05-militarcamp.JPG

Ein Militärcampus in den Bergen. Ein Überbleibsel der Engländer

 

06-kaktus.JPG

Eine wunderschöne Kakteenpflanze

 

07-blume.JPG

solche Blumen !!!

 

08-bruecke.JPG

Achtung Brücke

 

09-bach.JPG

Der Bach darunter

 

10-wasserfall.JPG

Einer der vielen Wasserfälle

 

11-typisches-haus.JPG

eine Typische Behausung

 

12-haengebruecke.JPG

Eine Hängebrücke verbindet den Weiler mit der Strasse

 

13-friedhof.JPG

Ein Friedhof mitten in der Pampa

 

13-inderstadt.JPG

Sie nennen es Stadt

 

14-haendler.JPG

Strassenhändler

 

15-fischerbot.JPG

Ein schön verziertes Fischerböötchen

 

16-spanistown.JPG

Spanish-Town by night

 

17-vollesegel.JPG

Mit allen Segeln unterwegs nach Kuba

 

18-kielwasser.JPG

Das Kielwasser bei 9 Knoten Fahrt

 

19-cienfuego.JPG

Vor mir die Einfahrt in die Bucht von Cienfuego

20-sozialismus.JPG

Der Sozialismus lässt grüssen. Gross angeschrieben am Haus

 

KUBA

1.jpg

Havanna hat wunderschöne alte Gebäude

10.jpg

Innen drin lebt man eiunfach

11.jpg

Fassade schön, innen drin verlottert

12.jpg

Stassenhändler

12-1.jpg

Rita findet 2 Freunde

13.jpg

Musik überall

13-1.jpg

Der Pianist ist 88 Jahre alt und mit Herz noch bei der Musik

13-3.jpg

Ein schöner Innenhof in dem wir Essen

13-4.jpg

Reich bestückte Bar

13-5.jpg

Mojito, das Nationalgetränk

14.jpg

Eine Apotheke, besonfders schön

15.jpg

Der Quai von Havanna

16.jpg

Blick in eine der vielen Kirchen in der Stadt

17.jpg

Plattenbauten, wie einst in der DDR, total verkommen. Es lebe der Sozialismus !

18.jpg

Das Bicitaxi, ein verbreitetes Gefährt

19.jpg

Rauchende Schornsteine, das zum Umweltschutz, der wir hier ganz klein ngeschrieben !

2.jpg

 

20.jpg

Pinar del Rio, unser erster Ausflug. Das Museum

21.jpg

Bei Nonna steigen wir ab. Ein nettes Casa particular, für 30 USD/Nacht das Zimmer. 4 USD pro Person das Frühstück und 12 USD pro Person das leckere Abendessen, ink Kaffee und Rum.

22.jpg

Das Zimmer

23.jpg

Das Bad

24.jpg

Eine Tabacktrocknungs-
scheune

25.jpg

Zigarrentest, mitten am Vormittag eine Cohiba, wie sie Fiedel mochte

26.jpg

Taback beim Trocknen

27.jpg

In der Rumfabrick. Leckerer Rum wird hier hergestellt

28.jpg

Daniel, unser Führer mit seiner Jarita und meiner Rita

29.jpg

Vinales liegt in den Hügeln

3.jpg

Überall Pferdegespanne, 2-Räder, 4-Räder, Kutschen. Mehr solche Gespanne als Autos.

30.jpg

Eine weitläufige Landschaft

31.jpg

Ochsenkarren sind nicht selten

32.jpg

Ein altertümliches Gefährt, noch im Dienst

33.jpg

Eigenartige Felsformationen, Ziel für Touristen

34.jpg

Riesen Höhlen

35.jpg

Echte Schweine laufen frei herum

36.jpg

Am Strand. Es wäre schön, wenn nur die Mücken nicht wären

37.jpg

Saubere Strände, meist von Einheimischen besucht

38.jpg

Fahrt durch Palmenhaine

39.jpg

Gepflügt wird oft noch mit dem Ochs und einem Holzpflug, bei uns Antiquität

4.jpg

Gegensatz : Riesen Hotel

40.jpg

Die Ernte wird heimgebracht

41.jpg

Pferde, überall Pferde. Das Hauptfortbewegungsmittel

42.jpg

Viehwirtschaft ist ganz gross geschrieben

43.jpg

50 km auf einer solchen Strasse, das schafft einem

44.jpg

Personentransport. Überall sind solche LKW's im Einsatz

45.jpg

Viele sind glücklich, dass sie überhaupt eine Wohnuung haben.

46.jpg

Bicitaxi

47.jpg

Ein Gehöft

48.jpg

Fahrt über die Berge. Es regnet in Strömen

49.jpg

Eine Hauptstrasse !

5.jpg

Hotel, der Moderne

 

50.jpg

Hauptplatz in Holugin

51.jpg

Rita entdeckt eien Metzgerei

 

52.jpg

Achtung Bahnübergang. Die Bahn fährt nur ein Mal prto Woche

53.jpg

Die Fahrzeuge stinken alle, ohne Scheu. Hier wird in einer Strasse mehr Luft verschmutzt als in der gesamten Schweiz

54.jpg

Unser Cas Partcular " Girasole" in Santiago de Cuba

55.jpg

Das Bad

56.jpg

Das feine Frühstück

57.jpg

Im Taxi hat der Beifahrer ein lebendes Huh in der Hand

58.jpg

Autobahn-Raststädte. einer Arbeitet 3 schauen zu. Wir essen günstig und ich kaufe auf dem Schwarzmarkt günstige Zigarren.

59.jpg

Happy man

6.jpg

Ein lokaler Markt

60.jpg

Essen . Das Menu für 3 UDS

61.jpg

Andere gehen mit dem Hund Gassi

62.jpg

Personentransport

63.jpg

Die Fuhre wird nach Hause gekarrt. Man hat Zeit

64.jpg

Ein Einfamilienhäuschen nach sozialistischer Art

65.jpg

Ein Relique aus alten Zeiten. Zuckerrohrbahn

66.jpg

So wird Wasser geholt und in die mHäuser verteilt

 

67.jpg

Mähen mit der Machete und alles in den Sack zum Transport

68.jpg

Blick über Santiago de Cuba

69.jpg

 

69-1.jpg

Eine andere Art von Bicitaxi, Velo mit Seitenwagen

69-2.jpg.jpg

Abendessen

69-3.jpg.jpg

In einem lokalen Musikschuppen, in Santiago de Cuba singen Frauen mit Herzblut

69-4.jpg

Draussen wir mit eifer Domino gespielt.

69-5.jpg

Im Strassencafé singen uns 2 etwas vor, bis wir ihnen Gelt geben, dann hauen sie wieder ab

69-6.jpg

Für die braucht man vermutlich einen Waffenschein.

 

7.jpg

Der grösste Friedhof ist in Havanna. Er sit riesig

70.jpg

Hafeneinfahrt in Santiago de Cuba

71.jpg

Mit der Burg

72.jpg

Und Kanonen

73.jpg

Blick Richtung Hafen

74.jpg

Unser Zimmer in Holugin

75.jpg

Rush-Hour in Holugin

76.jpg

Vater und Sohn machen Strohhüte und verkaufen sie amStrassenrand bei der Autobahn

77.jpg

Das ist die Werkstatt

78.jpg

Überall diese prachtvollen Bäume. Mal in roter,...

78-1.jpg

Mal in orangener Farbe

 

79.jpg

Das Eisenbahngeleise

80.jpg

Die Bahn kommt

81.jpg

Glück hat, wer einen Platz findet

82.jpg

Vater und Sohn verkaufen eingemachtes Gemüse. Es ist wirklich lecker

83.jpg

Auf dem Einheimischenmarkt in Trinidad

84.jpg

der Hauptplatz in Trinidad

85.jpg

In den "Supermärkten" sind die Regale voll, aber nur mit gleicher Ware

86.jpg

Ein Coiffeursalon

87.jpg

Er hat Eier eingekauft. Eiser sind Nationalspeise

88.jpg

Rita beeindrucken die Fliegen auf dem Markt

89.jpg

Mich der Metzger

 

90.jpg

Ich kaufe Koteletts für 1 USD / Kilo

9.jpg

Wieder so ein nschöne Hausfassade

91.jpg

auch so kann ein Kindersitz auf dem Fahrrad aussehen, Nicht Tüv-geprüft !

92.jpg

Fischer mit einem selbst gebastelten Schiffchen aus Styropor-abfällen

93.jpg

Das Hotel in Cienfuegos neben der Marina, sehr schön und sauber

94.jpg

Blick in die Marina

95.jpg

Suppenschüssel grosse Quallen neben dem Schiff. Es reizt nicht zum Bade

96.jpg

Das Hotel Jagua am Eingang zur Bucht von Cienfuegos. Gross, sauber aber leer.

97.jpg

Die alte Burg bei der Einfahrt/ Ausfahrt zur Bucht

98.jpg

Überall hier waren wir in Kuba. Über 3000 Km gefahren und viel gesehen und erlebt.

99.jpg

Das ist Friedrich, der als blinder Passagier mitfährt.